Die Berliner Mauer

Herzlich Willkommen auf www.dieberlinermauer.de – Ihre Webseite rund um das Thema: “Berliner Mauer“. Auf unserer Homepage finden Sie verschiedene Dokumentationen und Videos rund um die Geschichte der Berliner Mauer, Bilder zur Berliner Mauer oder dem Mauerfall, Zahlen, Daten und Fakten.

Dokumentationen:

Geheimsache Mauer – Die Geschichte einer deutschen Grenze (Länge: ca. 90 Minuten)
Spannende Dokumentation zur Berliner Mauer – Ein Film von Christoph Weinert und Jürgen Ast

Dokumentation zur Berliner Mauer:

Fall der Berliner Mauer – Teil 1 von 2
Die nachfolgende Dokumentation beschäftigt sich mit dem großen und spannenden Thema “Fall der Berliner Mauer”

Fall der Berliner Mauer – Teil 2 von 2

Berliner Mauer – Die Vorgeschichte

Am 8.5.1945 endete der II. Weltkrieg. Deutschland wurde danach in 4 Besatzungszonen aufgeteilt und kontrolliert, gemäß den Vereinbarungen der Jaltaer Konferenz. Die Verwaltung erfolgte durch die Siegermächte USA. – Großbritannien – Frankreich und der UdSSR. So wurde im Sommer 1945 die Zonengrenze zwischen den Besatzungszonen gezogen. Errichtet wurde diese mit Schlagbäumen und weiß – gelben Holzfeilern, und Farbmarkierungen an den Bäumen. In den Waldgebieten sowie an grenzüberschreitenden Straßen wurden Sperren auf der östlicher Seite errichtet. Um die Zonengrenze zu passieren , war diese nur noch mit einer Genehmigung möglich, bis auf Bauern oder Pendler. Damit war der kleine Grenzverkehr aus dem Leben gerufen. Eine in der SBZ. aufgebaute Grenzpolizei, wurde auf einen Befehl der damaligen Sowjetischen Militäradministration in Deutschland, erstmalig ab 1. Dezember 1946 aktiv. Ein Interzonenpass war erforderlich um eine Reise zwischen der SBZ. und Westzonen durchführen zu können..

Berlin, als ehemalige Reichshauptstadt, erhielt somit 4 Sektoren. Im Jahre 1948 begann der Kalte Krieg zwischen Ost und West. Es kam durch die gegenseitigen Bespitzelungen der Nachrichtendienste zwischen Ost und West, zu der ersten Krise damit verbunden die Blockade von Berlin durch die Sowjetunion. Am 23.5.1949 wurden aus den 3 aufgeteilten Westzonen die Bundesrepublik Deutschland . Aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ.) wurde am. 7.Oktober 1949 die DDR.gegründet. Berlin hatte den Status einer entmilitarisierten Stadt, ohne Einfluß von deutschen Militärs, und war somit unabhängig von den beiden Staaten. So näherte sich West – Berlin in vielen Punkten dem Status eines Bundeslandes an. Die DDR.erklärte Berlin zu einer Hauptstadt. Im Jahre 1960 wurde für den Ostteil von Berlin die propagandische Bezeichnung Hauptstadt der DDR. eingeführt.

Der Mauerbau begann am 13.August 1961

Bei einer Besprechung in Moskau am 3. August 1961 zwischen Chruschtschow und Ulbricht, viel die Entscheidung über die Schließung der Sektorengrenze. Gegen ein solches Vorhaben hatte sich Regierung der UdSSR. seit Mitte 1950 immer wieder verwahrt. Es war somit ein Staatsgeheimnis der DDR.-Regierung über den Mauerbau. Den ersten Hinweis auf eine Abriegelung, also 3 Tage davor, bekam der Bundesnachrichtendienst. Der Ausspruch des damaligen Staatsratsvorsitzenen der DDR. Walter Ulbricht, war folgender: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. Das geschah auf der Pressekonferenz in Berlin (Ost) 15.Juni 1961 auf einer internationalen Pressekonferenz. Trotz des Ausspruches, begannen die Arbeiten am Mauerbaues in der Nacht vom 12.August zum 13.August 1961. Die Arbeiten wurden von der NVA. Nationalen Volks Armee, und ca. 5000 Angehörigen der Grenzpolizei (Es war der Vorläufer der Grenztruppen) und der ca. 5000 sowie ca. 4500 Angehörigen der Betriebskampfgruppen durchgeführt. Im Hintergrund hielten sich die sowjetischen Truppen in Gefechtsbereitschaft an den Grenzübergängen auf. Auch wurden die beiden bestehenden Schienenverbindungen, die U-Bahn und die S-Bahn, zwischen den beiden Teilen von Berlin unterbrochen. Es wurden die Stationen auf Ostberliner Gebiet abgesperrt, ein Ein und Aussteigen war nicht mehr möglich. So waren diese zu Geisterbahnhöfen geworden. Eine Grenzübergangstelle auf den Bahnhof Friedrichstraße, wurde offen gelassen. Er diente später als Transit – Bahnhof zwischen Ost und West. Der Hauptgrund zu diesem Entschluß, wurde mit Rückendeckung der Besatzungsmacht Sowjetunion gefaßt, um das Schlupfloch des Flüchtlingsstromes nach den damals noch offenen Verbindung zu den westalliierten Sektoren von Berlin zu versperren. Der Befehl zur Abgrenzung kam von dem DDR. – Staatratsvorsitzenden Walter Ulbricht, der gleichzeitig SED.- Parteiführer und Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates der DDR war. Der damalige ZK.-Sekretär Erich Honecker war für die Sicherheitsfragen, sowie Planung für den Mauerbau verantwortlich im Namen des SED.- Regierung. Die Mauer symbolisierte den Konflikt im Kalten Krieg zwischen den 3 alliierten Westmächten und dem Ostblock unter der Führung der Sowjetunion. Die Mauer verhinderte das letzte Schlupfloch, für Menschen die der SED. – Diktatur zu entkommen versuchten. Danach war die Bevölkerung durch die Mauer in dem Hoheitsbereich der DDR eingsperrt. Die Mauer stellte die politische Spaltung zwischen Deutschland und Europa her. Es symbolisierte die Trennung zwischen der östlichen und westlichen Hemisphäre, und das Eingeständnis des Bankrotts einer Diktatur, die es nicht in den Griff bekam die Bevölkerung für Ihre Zwecken zu überzeugen. Durch das Grenzbefestigungssystem, das die 3 Westsektoren von Berlin abriegelte, von dem Ostteil der Stadt und der Deutschen Demokratischen Republik, war Westberlin eine Insel. So war Westberlin nur über die Interzonenstrecke, oder durch die Luft zu erreichen.

So wurde Westberlin auch als “Schaufenster der freien Welt” genannt.

Die Staatsführung der DDR. hat die Berliner Mauer als Friedensgrenze oder Antifaschistischer Schutzwall angepriesen. Ausgestattet war die Sperranlage von der ostdeutschen Seite, mit Grenzmauern bis zu 3,60 Meter hoch, geräumten planierten Grenzstreifen zwischen fünf und hundert Meter breit, daß die Grenzsoldaten mit Fahrzeugen Ihren Dienst verrichten konnten. Gleichfalls mit Signalzäunen sowie Hundelauf – Anlagen. Zwischen den Jahren von 1970 – 1984 wurden Selbstschussanlagen installiert. Der Einfluß der Staatsicherheit war sehr stark auf das Grenzregime ausgerichtet. Kollaborateure wurden dort angeworben. So gab es Ende der achtziger Jahre ca. 800 dieser Helfer, welche schon im Planungsstadium eines Fluchtvorhaben diese erkennen sollten um diese zu vereiteln. Speziell schleuste die Staatssicherheit hauptamtliche Mitarbeiter in die Grenztruppen ein, um dort Fahnenflucht zu verhindern.